Myanmar Pagoden 4

Januar 2014
Reise durch Myanmar

Das Shwedagon in Yangon

Das Shwedagon in Yangon

Myanmar Pagoden

Myanmar Pagoden

Pagode im Yerawaddi-Delta

Pagode im Yerawaddi-Delta

auch bei den Buddhisten gibt es eine Hölle

auch bei den Buddhisten gibt es eine Hölle

..auch hier wird nicht mit Gold gepart

..auch hier wird nicht mit Gold gepart

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In
Bagan, eine alte tausendjährige ehemalige Grossstadt mit 10km Durchmesser sind nur noch die Pagoden (Grabmäler) stehen geblieben die Wohhäuser waren damals aus Holz und sind komplett verfallen
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mm-2014.02.04-14.22.240Was ist da wohl passiert
mm-2014.02.04-18.17.314Der Mond über Bagan, in den Tropen sieht er wie ein Schiff aus
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Ladys not allowed

Ladies are not allowed

Frauen haben doch nicht alle Rechte, die Buddhamönche wollen unter Ihresgleichen bleiben.
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Pagodenbesucherinnen

Pagodenbesucherinnen

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Überall in Myanmar sind Kinder und Frauen mit diser gelben Farbe bemalt. Ich fragte was es für eine Bedeutung hat, sie antworteten damit würde ihre Haut geschützt. Nur: die Farbe gibt es in den Pagoden, dort wird aus Sandelholz? die Farbe mit einer Raspel hergestellt und auch dort wird die Bemalung vorgenommen. Jedoch meistens nur mit einem kurzen Wisch auf die Backe gestrichen. Jetzt gibt es modische Bemalung natürlich ist ein Obulus dafür zu entrichten
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„Nach buddhistischen (auch dem hinduistischen) Glauben werden diejenigen, die im Leben Böses getan haben, als Ratte, Frosch oder sonst ein niederes Tier wieder verkörpert. U Po Kyin (der hochstehende Bösewicht) war ein guter Buddhist und gedachte sich gegen diese Gefahr abzusichern. Er würde seine letzten Tage auf gute Werke verwenden, die ihm eine Menge Verdienste (Karma) einbringen würden und sein ganzes übriges Leben aufwogen. Diese guten Werkewürden wahrscheinlich in der Errichtung von Pagoden bestehen. Vier Pagoden, fünf. Sechs, sieben – die Priester würden ihm sagen, wie viele, mit kunstvoller Steinmetzarbeit, vergoldeten Sonnenschirmen und Glöckchen, die im Winde klingelten, jedes Klingeln ein Gebet. Und er würde als Mensch wieder auf die Welt kommen, und zwar als Mann – denn eine Frau steht ungefähr auf derselben Stufe mit einer Ratte oder einem Frosch – oder bestenfalls mit einem würdigeren Tier, z. B. einem Elefanten. (Georg Orwell, Tage in Burma ca. 1927)

Diese Schilderung, betreffend Frauen, trifft auf Myanmar im Gegensatz zu Indien nicht mehr zu. Ich sah im Myanmarfernsehen den Vortrag des deutschen Bundespräsidenten in der Universität von Yangon. Ich konnte nur Frauen entdecken, das sind wohl nur die sozialen Hilfskräfte. Aber mein Gastgeber Hubert hier im Thaihaus stellte fest (er war Delegationsmitglied von Gauck), dass an der Universität von Yangon 67% Frauen eingeschrieben sind. Die Frauen dort spielen (seit kurzem) eine ebenso wichtige Rolle wie hier in Thailand.
Foto Gauck: hat er sich auch sein Karma verbessert? Immerhin hat er den Birmesern 500.000 Euro Schulden erlassen und noch aus seiner Präsidentenschatulle noch Bargeld gespendet.

Unterwegs in Maynmar fragte ich junge deutsche Touristinnen, ob sie unbehelligt reisen können. Ja auf jeden Fall, sie waren, im Gegensatz zu Indien, in Myanmar völlig problemlos unterwegs.
Warum haben es die Frauen in Indien so schwierig? Dies hängt im Wesentlichen von folgenden Faktoren ab.
1.) Dem unseligen Kastensystem, das speziell auf Frauen zugeschnitten ist
2.) Dem unsäglichen Heiratssystem. Frauen sind eine grosse Last für die aufziehenden Eltern. Sie kosten eine Unsumme bei der Heirat und gehen als Unterstützer der alten Eltern verloren. Die Folge ist Eltern wollen
3.) nur noch Söhne aufziehen. Nur diese sorgen für die alten Eltern. Heutzutage ist es kein Problem mehr Mädchen abzutreiben. Dies wiedeum hat zur Folge,
4.) dass viele Männer legal nie eine Frau bekommen werden, ausser sie machen dies mit Gewalt.
Natürlich haben diese Probleme auch die muslimischen, arabischen Länder. Nur, diese haben Geld und kaufen sich eine Inderin, die gerne dabei mitmachen, weil sie sich dazu noch die Mitgift sparen können. Diese Probleme haben auch die Chinesen, nur weiss man darüber wenig, weil die Zensur dort noch funktionsfähig ist.
Eine Änderung sehe ich nur mit Hilfe des Auslands, wobei sicherlich Fehler passieren werden. Jedoch ist dies im Vergleich zu den indischen Problemen vernachlässigbar. Offiziell gibt es in Indien etwa die gleiche Vergewaltigungsrate wie in den westlichen Ländern, nämlich ca 35.000 Männer auf einen Vergewaltiger. Jedoch ist die Dunkelziffer enorm hoch, weil dort die Männer die Zahlen massiv beeinflussen. Frauen können sich in Indien nicht frei bewegen, geschweige eine Anzeige erstatten. Eine Französin hat dies versucht, die Polizei schaute sich diese an und kam zu dem Beschluss, dass diese Frau, so wie sie angezogen war, nur eine Hure sein könne und haben sie nochmals vergewaltigt.

4 thoughts on “Myanmar Pagoden

  1. Reply Brigitte Schoebi Jan 20,2015 14:19

    Merci für die schönen, goldenen Pagoden. Vor allem jene auf den Felsen am Meer gefallen mir besonders.
    * * *

    Ei Leo, da hast du aber mal wieder dreingehauen, was Indien angeht! Bezahlt dich die NZZ dafür, dass du solche Artikel schreibst nachdem du schon lange nicht mehr in Indien warst und wahrscheinlich auch nicht mit Frauen gesprochen hast, die dort gereist sind?

    Als ich letztes Jahr mit jungen Frauen über’s Reisen in Indien sprach, sagten sie mir, sie hätten keine Probleme damit. Sie waren aber auch relativ anständig angezogen. Vielleicht sollte man sich wieder mal ins Gedächtnis rufen, dass man sich so anziehen soll, wie dies der Kultur des Gastlandes entspricht und sich nicht im Strandkleid neben den Tempeleingang hinstellen.

    In Südindien sah ich Männner, die nicht wussten wohin gucken, da sie so viel Respektlosigkeit nicht gewohnt waren. Also kein Grund zur Intervention!!!!!!!!!!!!!!! auch wenn das jetzt so Mode ist, die Leute gegeneinander aufzuhetzen, damit dann ein Vorwand besteht dafür. Braucht die Welt noch ein Syrien, noch eine Ukraine, noch ein Mali??? In Indien geht es vor allem darum, das Familiensystem und die Kultur kaputt zu machen, damit die Inder endlich zu Konsumenten werden. „Teile und herrsche“ ist das Motto der kapitalistischen Imperialisten. Solange die indischen Familien intakt sind – und das hat auch für die Frauen einige Vorteile – können ihnen z.B. nicht viele Pharma-Produkte verkauft werden. Die Ayurvedische Medizin ist Teil dieser jahrtausende alten Kultur, die man bitte respektieren soll!

    Ich finde, dass ein Land das Recht hat, die Geburtenkontrolle zu wählen, die am geeignetsten scheint. Weniger Mädchen, weniger Bevölkerungsexplosion. Weniger Jungen hätten nicht die gleiche Auswirkung. Dann gibt es Männer ohne Frauen. Das gab es auch schon im Westen z.B. durch das Zölibat (und die Homosexualität), und damit gab es auch schon immer Frauen, die noch mit andern Männern eine Affäre hatten. Aber was geht uns das an?

    Was Vergewaltigungen betrifft, da gibt es Länder in denen die Vergewaltigte den Angreifer heiraten muss, aber davon war in den Massenmedien nicht die Rede. Und somit gibt es da noch viel weniger Klagen. Weltweit ist Südafrika an der Spitze der Vergewaltigungen und in Zentral- und Südamerika ist die Lage auch gefährlicher für alleinreisende Frauen. Ich bin insgesamt 14 Monate gereist in Indien und die Männer waren stets korrekt. Als ich das erste Mal ein Panjabi-Dress trug, sagte mir einer, so würden mich die Männer noch mehr respektieren.

    Der ganze Medienrummel ist nicht darauf bedacht, dass die Frauen in Indien mehr Rechte haben sollen. Das ist bloss ein Vorwand.

    Geniesse Myanmar und noch schöne Ferien!
    Gruss
    Brigitte

  2. Reply gisela Jan 21,2015 16:32

    Schön, die Fotos, Leo ! Das macht richtig Lust, auch dorthin zu verreisen. Und du scheinst es zu genießen,
    nicht ?
    Und was das Reisen in Indien angeht bin ich auch eher der Meinung von Brigitte- ich habe mich nie bedroht gefühlt, war aber immer mit indischer Landestracht unterwegs. Aber in der Tat, ich habe vor 30 Jahren dort gelebt und der Frauenmangel war sicher nicht so akut wie jetzt. Und ich bezweifle auch, dass die Abtreibung von Mädchen eine wirklich effiziente Geburtenregelung ist. Fast ein bisschen zynisch, Brigitte, deine Theorie. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Inder selbst dieses Problem lösen müssen und wir uns nicht einmischen sollten. Es gibt genug aufgeklärte gebildete Inder und Inderinnen.
    so long. alle Gute weiterhin- ich fliege nächsten Donnerstag nach Cochin etc für 5 Wochen.
    Alles Liebe
    Gisela

  3. Reply sinha Jan 26,2015 12:36

    Na, so lange ist es auch nicht her seit ich in
    Indien war (2013). Selbstverständlich habe ich mit vielen auch sehr jungen Frauen gesprochen Inderinnen und auch Touristinnen. Ich weiss die Frauen haben Angst, sie können sich nicht wirklich frei bewegen. Pauschale Kritik ist im übrigen nicht sehr hilfreich. Bitte nennt doch mal ein paar Zahlen.
    Bei den jungen Indern ist das Verhältnis zwischen Männern und Frauen (soweit ich mich noch erinnere)
    bei 100 zu 80. In den arabischen Ländern noch tiefer, aber genau habe ichs nicht im Kopf. Na, wenn dies kein Problem ist und manches erklärt.

  4. Reply Brigitte Feb 4,2015 12:22

    Hallo Gisela,
    wie ist es denn nun in Indien? Müssen alle schönen Frauen Angst haben?

    Und Leo: wie ist das denn in China? Hast du da Statistiken? Sollen wir Westler nun halb Asien belehren??

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